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03.03.2011, 15:49 Uhr
„Mehr Menschen in der Region kommen in Arbeit“ - CDU Regionalverbände diskutierten mit Wirtschaftsminister
„Zwischen Krise und Aufbruch“ war das Motto, unter dem die CDU-Regionalverbände Güstrow und Bützow zu einer Diskussion mit Wirtschaftsminister Jürgen Seidel geladen hatte. „Die Wirtschaft in Mecklenburg Vorpommern befindet sich nach dem Krisenjahr 2009 wieder auf Wachstumskurs. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist zum Jahresende auf etwa 523.000 gestiegen. Und der Aufschwung ist auch im Verarbeitenden Gewerbe im Landkreis Güstrow angekommen. Der Umsatz ist hier im vergangenen Jahr um 3,8 % gestiegen."
Zu der positiven Entwicklung, so Seidel, hätten die Konjunkturpakte der Bundes- und der Landesregierung maßgeblich beigetragen, auch im Landkreis Güstrow. Von den 30 Projekten in der Region, unter denen der Ersatzneubau der Grundschule in Laage die größte Einzelmaßnahme darstellte, seien 12 bereits abgeschlossen und 18 noch in der Umsetzung.

Jürgen Seidel zeigte sich zu den Aussichten für 2011 zuversichtlich: „Ich erwarte ein Jahr,, in dem die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern weiter Tritt fasst. Ich bin optimistisch, dass wir am Ende des Jahres mehr Arbeitsplätze im Land haben werden - und noch mehr Menschen werden besser von ihrer Arbeit leben können.“ Seidel sieht aufgrund der wirtschaftlichen und der demographischen Entwicklung zunehmenden Fachkräftebedarf.

Der CDU-Kreisvorsitzende Torsten Renz eröffnete die anschließende Diskussion mit der provokanten Frage, ob die Politik im Allgemeinen und ein Wirtschaftsminister im Besonderen, in der Lage sind, den demographischen Wandel aufzuhalten. Minister Seidel rief dazu auf, diesen Entwicklungen ins Auge zu sehen und sie anzunehmen. Die Herausforderungen des Bevölkerungs-rückgangs waren es auch, die im Mittelpunkt der weiteren Diskussion standen. Der CDU-Landratskandidat Matthias Crone warf die Frage auf, ob nicht gezielt fehlende Auszubildende oder Fachkräfte angeworben werden sollten z.B. in Polen. Er unterstütze die Initiativen aus dem Wirtschaftsministerium, die junge Leute im Land halten wollten: „Es muss in die Köpfe, dass die Chancen für junge Menschen im Land enorm steigen. Gerade im mittleren Mecklenburg gibt es viel Potential für die Zukunft.“

Das Fazit des Ministers: „Wir müssen der demografischen Entwicklung ins Auge sehen, ihre Risiken erkennen, aber auch die sich daraus ergebenden Chancen, zum Beispiel in der Gesundheitswirtschaft nutzen.“


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